Das IPK, als zentraler Promotor der “Wissensbilanz Made in Germany”, hat in ihrem Ende Februar verteilten Newsletter WissensWert Februar 2012 zur Gründungsveranstaltung des “Bundesverband Wissensbilanzierung” eingeladen. Diese soll am 11.05.2012 in Berlin stattfinden.
Im Newsletter wird dabei das Ziel ausgegeben, “die Wissensbilanz langfristig als strategisches Managementtool zu etablieren” und in der weiteren Entwicklung “an die Erfolge aus den vergangenen Jahren anzuknüpfen”. – Spannend bleibt dabei, wer sich in dem neuen Verband einfinden wird. Sind es die Moderatoren, die trotz der geplanten Gründung eines Bundesverbandes schon im letzten Jahr jetzt mit der Ankündigung im öffentlichen Newsletter überrascht wurden, sind es Unternehmen und Anwender oder andere Institutionen und Verbände.
Mehr erfährt man, wenn man sich verbindlich bei eileen.trenkmann@ipk.fraunhofer.de für die geplante Gründungsveranstaltung anmeldet und dann die Einladung und Unterlagen erhält.


Guten Morgen Herr Rehm,
in der XING-Gruppe ‘Knowledge Management’ (xingKM, 5700+ Mitgl.) läuft unter dem Titel
“Bundesverband Wissensbilanz gegründet – Totengräber oder Hoffnungsträger?”
gerade eine spannende Diskussion, zu der ich Sie gerne einladen möchte.
Symbadische Grüsse
Boris Jäger – xingKM-Moderator
Hallo Herr Jäger,
Danke für Ihren Hinweis. – Gerade weil mir diese Diskussion bereits bekannt ist, habe ich auf weitere Meldungen und einen weiteren Austausch in diesem Blog verzichtet. Zudem denke ich, dass ich über all dieses (sowohl pro & contra Instrumentarium Wissensbilanz Made in Germany als auch die Gründung Bundesverband Wissensbilanz) einen reicht guten Überblick habe. – Ich selber war am 11.5.2012 in Berlin. Ich bin Wissensbilanz Made in Germany Moderator. Aber ich vertreten vor allem das ganzheitlche Verständnis des Themas Wissensmanagement!
Ich selber stehe der Entwicklung mit der neuen Verbandsgründung durchaus nicht unkritisch gegenüber. Aber wann gelingt es in der WM-Community die Chancen zu sehen und zu nutzen und sich nicht gegenseitig an Schwachpunken oder Risiken abzuarbeiten?! Gemeinsam müssen wir schlagkräftig für die vielen Facetten des Themas eintreten! DAS ist mein Ziel insgesamt, aber auch im Kontext der derzeitigen Diskussionen.
Beste Grüße vom Meer,
Stefan Rehm
Hallo Herr Rehm,
herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung.
Eben weil Sie Wissensbilanz-Moderator sind und weil ich den Eindruck gewonnen habe, dass Sie mit Ihrer Erfahrung der Gründung nicht unkritisch gegebüberstehen, habe ich auf einen konstruktiv kritischen Beitrag von Ihnen gehofft.
Sie haben recht, es gilt gemeinsam schlagkräftig zu werden aber das soll nicht bedeuten, dass man alles schönredet und die WM-Arena einigen Wenigen überlässt, bei denen das eigentliche Thema erst an zweiter Stelle steht. Ich hätte es z.B. begrüßt, wenn die Wissensbilanz einen Platz z.B. in der GfWM gefunden hätte – wenn wir schon beim Thema “Gemeinsam” sind. Die GfWM hat die Wissensbilanz ja auch auf der Agenda, allerdings mit anderen Protagonisten…
Wie auch immer, im Laufe der o.g. Diskussion hat sich nun eine Dame zu Wort gemeldet, die Ihre Studienarbeit zum Thema Wissensbilanz (made in Germany) schreibt und diesbezüglich einige inhaltliche Fragen hat.
Ich freue mich, wenn ich die Dame auf Ihre kompetente Unterstützung bei der Beantwortung der Fragen hinweisen darf.
Sonnige Grüsse vom südl. Oberrhein und viel Erfolg beim “Wissensmarkt WIN-VIN”.
Hochachtungsvoll
Boris Jäger
Hallo Herr Jäger,
danke für Ihre Antwort! – Die Punkte, die Sie im Hinblick auf “Gemeinsam” ansprechen, sind durchaus nah an meinen Überlegungen gewesen. Aber nichtsdestotrotz, würde es in der Welt keine Eigeninteressen geben, so wären wir sicher schon in einigen Punkten weiter….auch im Thema Wissensmanagement / Wissensbilanzierung. Somit ist mein Appell unter den gegeben Rahmenbedingungen, ehrlich, offen und transparent zusammen zu arbeiten, wenn es die sachliche Arbeit erfordet!
In diesem Sinn, beste Grüße
Stefan Rehm